Fake UX vs. Authentic UX Metriken

Die Auswirkungen von Fake UX auf Website-Einkommen und organischen Web-Verkehr

Was ist Fake UX?

 

Online-Publisher hatten schon immer Bedenken in Bezug auf das Besuchererlebnis. Aus diesem Grund konzentriert man sich bei Technologie, Technik und Bemühungen zunehmend darauf, das Benutzererlebnis im Internet zu verbessern und zu optimieren.

Leider haben sich dadurch auch Fake UX vermehrt. Bei Fake UX handelt es sich um künstliche Steigerung von Seitenabrufen, Reduzierung von Bounce Rates und Verbesserung bei der Verweildauer, die nicht auf ein gutes Benutzererlebnis, sondern auf andere Faktoren zurückzuführen sind. Es ist die künstliche Generierung eines verbesserten Benutzererlebnisses, obwohl der Besucher nicht wirklich mit irgendeinem Teil des Web-Erlebnisses des Publishers interagiert.

 

Fake UX-Metriken
Verfälschte Benutzererlebnis-Metriken verursachen verfälschte Benutzer-Interaktion

Wie kommt es zu Fake UX?

Fake UX kann das Resultat von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Aktionen durch einen Publisher sein. Die schädlichste Form von Fake UX ergibt sich dann, wenn herkömmliche Benutzererlebnis-Metriken wie Bounce Rates, Verweildauer und Seitenzugriffe künstlich hoch sind und die tatsächliche Besucher-Interaktion niedrig ist.

Beispiel: Ein neuer Website-Besucher landet auf einem Artikel, liest den Artikel und beschließt, auf ähnlichen Inhalt unten auf der Seite zu klicken. Sobald die Seite lädt, bemerkt der Besucher, dass der Inhalt nicht das ist, was er sehen wollte, und klickt auf Zurück. Wenn er zur Homepage zurückkehrt, beschließt er schnell, diesen Tab zu schließen und sein Web-Browsing auf einer anderen Website wiederaufzunehmen.

 

Die Gefahren von Fake UX

 

Fake UX kann Publishern auf unterschiedliche Weise schaden. Die erste ist einfach: Wenn Sie Besucher haben, von denen Sie annehmen, dass sie gute Erlebnisse haben, sie aber tatsächlich mit der Navigation, Links oder der Seitengeschwindigkeit kämpfen, könnten Sie Ihre Markenreputation und die Anzahl zurückkehrender Besucher mit der Zeit beeinträchtigen. Die meisten Publisher möchten wirklich, dass ihren Besuchern der Besuch auf ihrer Website gefällt.

Dann gibt es die finanziellen Auswirkungen. Fake UX produziert häufig eine große Anzahl von Seitenzugriffen von schlechter Qualität mit fast keiner Interaktion seitens der Besucher. Dies hat verheerende Auswirkungen auf das Anzeigen-Einkommen des Publishers; denn Seiten, die dadurch beeinträchtigt sind, haben wesentlich niedrigere CTRs, geringere Viewability (Sichtbarkeit) und schlechtere Kampagnen-Performance. Dies bedeutet, dass Werber-Gebote für Anzeigen an diesen Stellen auf Dauer abnehmen; und sich somit die eCPMs dieser Seiten reduzieren. Noch schlimmer: Wenn diese Metriken schlecht genug werden, setzen Werber häufig Publisher auf die schwarze Liste. Dies bedeutet dann weniger Wettbewerb und weniger Einkommen für den Publisher.

Letztlich: der Webverkehr. In unserer letzten Fallstudie haben wir herausgefunden, dass Fake UX nicht nur das Einkommen beeinträchtigt, sondern auch den Verkehr schädigen kann. Zugriff auf Seiten von schlechter Qualität, Anstieg von Navigation Bounces und niedrige Besucher-Interaktion stehen in direkter Korrelation zu negativer SEO-Leistung (Suchmaschinenoptimierung) und einer Reduzierung von organischem Such-Verkehr.

Fake UX kann auch eine Schlitterpartie für Publisher sein, die vom Testen überzeugt sind. Wenn Sie häufig Tests auf Ihrer Website durchführen, um UX zu verbessern, dann ist es möglich, dass Ihre „Gewinner“ voll von Fake UX sind; das heißt, dass Sie Ihre Entscheidungen aufgrund von Informationen treffen, die Ihrer Website tatsächlich schaden könnten.

Die Bedeutung der Nachverfolgung von Navigation Bounces

Navigation Bounces sind ähnlich wie reguläre Bounces mit der Ausnahme, dass sie eher intern abzielen. Ein Navigation Bounce verfolgt interne Bounces über unterschiedliche Seitenzugriffe. Dies kann Publishern helfen zu erkennen, ob Besucher häufig zu Seiten auf der Website navigieren, die sie sofort wieder verlassen, und so wahrscheinlich einen Seitenzugriff von schlechter Qualität produzieren.

Ein hoher Anstieg von Navigation Bounces könnte bedeuten, dass es auf der Publisher-Website ein Problem gibt. Zu erkennen, wann und wo die Navigation Bounces ungewöhnlich hoch sind, kann Publishern helfen, sich gegen Rückgänge von Session-Einkommen und Website-Verkehr abzusichern.

Interaktionszeit (engagement time) verstehen

Interaktionszeit ist die festgehaltene Zeit, während der Besucher sich aktiv eine Website ansehen und mit ihr interagieren, aber sie schließt schnelles Scrollen, Warten auf das Laden einer Seite, Suchen durch Navigation oder den Aufenthalt auf anderen Fenstern und Tabs aus. Es handelt sich um die Zeit, die mit dem Lesen, dem Anschauen eines Videos, dem Ausfüllen eines Formulars oder aktiver Nutzung des Inhalts während einer Benutzersession verbracht wird.

Engagement-Zeit ist kritisch für die Qualität der Web-Besuche. Interaktion steht in direkter Wechselbeziehung zur Anzeigen-Leistung und steht auch in Verbindung mit besseren Ranking-Positionen von Suchmaschinen. Publisher können davon profitieren zu erkennen, welche Arten von Benutzer-Sessions die niedrigsten — und die höchsten — Interaktionszeiten erbringen.

Interaktive Seitenzugriffe analysieren

Ein interaktiver Seitenzugriff ist ein Seitenzugriff, bei dem der Besucher mindestens 10 Sekunden „engagiert“ auf der Seite war. Engagement wird gemessen, indem man die Verweildauer bei diesem speziellen Seitenzugriff misst. Die Gesamtheit der interaktiven Seitenzugriffe pro Besuch zu betrachten, ist eine Methode, um die Anzahl der interaktiven Seitenzugriffe während einer Benutzer-Session nachzuverfolgen.

Die Überwachung von engagierten Seitenzugriffen ist die beste Methode für Publisher sicherzustellen, dass Besucher keine Fake UX erleben, was wiederum Seitenzugriffe von schlechter Qualität produziert. Rückgänge an engagierten Seitenzugriffen könnten Probleme für die Website-Einnahmen und -Verkehr bedeuten. Auf der anderen Seite sind Zunahmen an engagierten Seitenzugriffen ein großartiger Indikator von Verbesserungen bei UX.

 

Authentische UX vs. Fake UX

Publisher lernen immer mehr über Benutzer-Verhalten und Benutzer-Intentionen. Einer der klarsten Punkte, die wir vor kurzem den Daten entnommen haben, ist die Tatsache, dass nicht alle Benutzererlebnisse gleich sind. Besucher-Engagement hat massive Auswirkungen sowohl auf Einkommen als auch auf Website-Verkehr. Benutzererlebnis-Metriken sowie Seitenzugriffe pro Besuch können häufig künstlich aufgeblasen werden; dadurch werden Publisher getäuscht und das Einkommen verringert sich.

Im Ezoic-Dashboard ist ein ganzes UX-Metrik-Studio enthalten, dass den Publisher alle obigen Metriken — und mehr — auf völlig granulare Weise verfolgten lässt. Außer dem Überblick über die Metriken auf der gesamten Website, können Publisher alle diese Statistiken auch nach Landing Page und Seite aufschlüsseln.

Was Ezoic macht

Dies ist genau der Grund, warum Ezoic entwickelt wurde, und beschreibt genau, wie es funktioniert. Die Plattform enthält eine Reihe von Test-Anwendungen, die digitalen Publishern und Website-Eigentümern die Fähigkeit geben, umfassendes, daten-getriebenes Testen durchzuführen.

Ezoic lässt Plattform-Benutzer automatisch Anzeigen, Inhalt, Layout und vieles mehr testen. Die künstliche Intelligenz verrichtet die harte Arbeit, und Sie haben die totale Kontrolle über die Experimente und darüber, wie die Lösungen auf Ihrer Website geliefert werden.

Die Stärke der künstlichen Intelligenz

Die Fähigkeit zu testen, zu optimieren und jedem Besucher ein besseres Erlebnis zu verschaffen, ist für einen Menschen einfach zu viel. Es gibt zu viele Daten, die man durchsieben und analysieren muss. Deshalb kann künstliche Intelligenz Website-Eigentümern und Publishern wirklichen Nutzen bringen.

A.I. und maschinelles Lernen sind zu Schlüsselworten in der Branche geworden, aber nur wenige machen sich die echte Lerntechnologie zunutze. Das ist wichtig, denn es ist unmöglich, all diese Faktoren auf Dauer ohne eine Technologie zu optimieren, die tatsächlich bei der Ausführung lernen kann.

Erkunden Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Sie Ihre Website testen und optimieren können.

Beginnen Sie das Testen mit Ezoic

Sie können starten, indem Sie einen kleinen Teil des Website-Verkehrs abtrennen und ihn zuerst mit Ezoic testen.